Mächtiger Mauch schlägt hohe Wellen im Cold Hawaii

Der 2013 KIA Cold Hawaii PWA Weltcup – Tag 2 Nach einem öden ersten Tag, sah der zweite Tag des KIA Cold Hawaii PWA Weltcups 2013 in Klitmøller kapriziöse Winde, einen Kieler Wirbelsäulen-Chirurg seinen goldenen Rücktritt genießen, enttäuschte Teilnehmer sich nach München zurückschleppen und eine frühe Überraschung, da der 17-jährige Moritz Mauch die Flotte schockierte. Danny Bruch, in den vergangenen drei Jahren auf Rang fünf der Weltrangliste, verlor in der ersten Runde gegen den auf den Kanaren beheimateten Deutschen Mauch.

Bruch (32), der auf Teneriffa lebt, war sichtbar erzürnt und schmallippig, als er den Strand verließ, nachdem er gegen Mauch mit dem geringsten aller Abstände, lediglich einem Viertelpunkt, verloren hatte.

Mauch überstand ein aufreibendes Ausscheidungsrennen, um in die Runde der letzten 32 einzuziehen. Das neue System dieses Jahr sieht vor, dass zwölf Surfer das Risiko des Reisens eingehen müssen und sich in Ausscheidungsrennen die letzten sechs Plätze im Hauptwettbewerb erst zu erkämpfen. Mauchs Durchgang musste drei Mal neu gestartet werden, da der Wind abnahm, so dass Mauch bereits eine Stunde auf dem Wasser war, bevor er gegen Bruch antrat.

Das Skipper-Briefing um halb sieben ergab eine trügerische Hoffnung zum Sonnenaufgang, da die Vorhersage von ablandigem Wind mit 20 Knoten nicht eintraf. Stattdessen hatte der inkonstante Wind erst kurz vor 15 Uhr gedreht und so weit aufgefrischt, dass Ausscheidungsrennen 25 Minuten dauerten und nur zwei Wellen, aber keine Sprünge zählten. Dies kam Mauchs Wellenreiten-Stil entgegen – er dominierte all seine Vorläufe und vielleicht auch seine Müdigkeit.

„Ich hatte einen Krampf in meinem Arm am Ende des letzten Laufs und sehr starke Krämpfe im ersten Lauf des Wettkampfs, aber ich habe zwei große Wellen getroffen und bin sehr, sehr glücklich.“ Mauch, der als Sohn deutscher Eltern auf Gran Canaria geboren wurde und in Telde in der Nähe von Pozo lebt, sagte: „Das ganze Ausscheidungssystem war ein bisschen hektisch für mich. Zwei Läufe wurden gecancelt, aber am Ende lief es sehr gut, und ich bin super zufrieden. Ich kam aus Gran Canaria und habe nur gehofft, über die Vorläufe hinaus zu kommen, aber damit gerechnet habe ich überhaupt nicht.“

Trotz der Neustarts war der erste Lauf auch ein goldener für den 39-jährigen Kieler Wirbelsäulen-Chirurg Lars Gobisch. „Es ist das letzte Wettkampfjahr meiner Karriere, da ich vier Kinder habe und es ein bisschen anstrengend ist – ich lasse die jüngeren Kerle jetzt spielen.“ Gobisch, dessen jüngerer Brüder Stefan im zweiten Lauf mit einer Rückenverletzung aufgeben musste, sagte: „Ich fand die Wellen sehr gut. Das dritte Rennen lief besser für mich, ich habe einen guten Aerial erwischt. Ich sollte aber nicht so viel schwimmen. Meine Familie und meine vier Kinder sind hier und mein siebenjähriger Sohn war sehr stolz. Ich glaube, es bedeutet ihm mehr als mir.“

Nur für Fabian Weber, der im zweiten Ausscheidungsrennen verlor, war es ein weniger erfreulicher Wettkampf. „Ich bin mit meiner Leistung nicht zufrieden., ich war nicht in der richtigen Stimmung. Das passiert“, sagte Weber. „Ich bin über mich selbst enttäuscht. Ich bin mehr als 1300 Kilometer von München angereist. Ich gehe mich jetzt mit Mick Kleingarn betrinken, da er auch ausgeschieden ist (im dritten Ausscheidungsrennen.)

Rasmus Johnsen

Cowork Klitmøller, 84 Ørhagevej, Thisted, 7700, Denmark

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